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Kinder und Jugendliche haben unter starker UV-Strahlung besonders zu leiden, da der natürliche Lichtschutz ihrer Augen einfach noch nicht ausgereift ist. Daher sind Skibrillen gerade für die jüngeren Skifahrer und Skifahrerinnen unverzichtbar. Augenärzte empfehlen Modelle, die UV-Licht mit einer Wellenlänge von bis zu 400 Nanometern filtern können. Natürlich wissen das auch die Hersteller – und so verfügt heutzutage jede Marke, die etwas auf sich hält, über ein Programm mit Kinderskibrillen.

Skibrillen schützen nicht nur vor UV-Strahlung, sondern auch vor Zug und Fremdkörpern wie Schneeflocken und Eisbröckchen. Zudem können sie die Sicht auf der Piste in erheblichem Maße verbessern. Allerdings sollte auf die Materialzusammensetzung geachtet werden, denn durch Wärme du Schweißbildung können sich Schadstoffe aus der Brille lösen. So enthält beispielsweise der Schaumstoff der Carrera Kimerik S und der Uvex Comanche das giftige Benzol-Derivat Phenol. In der Skibrille Casco Powder Jr. wurde sogar der Weichmacher DEHP. Dieser ist nachweislich fortpflanzungsschädigend und kann über den Schaumstoff der Brille auf die Haut (und von dort aus in den Körper) gelangen. Diese Modelle sollten also gemieden werden.

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Skibrille über Doppelglasscheiben verfügen, da nur diese optimalen Schutz gewährleisten. Die meisten Goggles erfüllen diese Anforderung heutzutage. Eine Ausnahme im Falle Kinderskibrillen macht hier das Modell „Fire“ des Herstellers Alpina. Von dieser Brille möchten wir daher ebenfalls abraten.

Was ist eine Kinderskibrille?

Grundsätzlich stellt eine Skibrille für Kinder und Jugendliche eine kleinere Version als die für Erwachsene dar. Meist gibt es die Modelle in speziellen Motiven und Farben. Einige Testberichte zeigen allerdings, dass sich die Modelle deutlich unterscheiden. Meist sind Schlechtwetterbrillen für Kinder schlechter als ihre großen Vertreter.

Schlechtwetterbrille und Schönwetterbrille

Die Idealvorstellung für alle Skifahrer: eine Schneebrille mit austauschbaren Scheiben für jede Wetterlage und helmkompatibel. Für Erwachsene wird das Angebot größer, bei Kindern gibt es nur sehr selten solche Modelle. Aus dem Grund empfehlen sich zwei Brillen. Eine Schönwetterbrille besitzt braune oder graue Scheiben und Schützt gegen grelles Licht. Die Schlechtwetterbrille besitzt Scheiben in rosa, gelb oder orange, wodurch Konturen verschärft und der Hintergrund aufgehellt wird.

Vorteile eine Skibrille für Kinder

Jede Schneebrille, ob speziell zum Ski- oder Snowboardfahren, sollte folgende Eigenschaften besitzen:

  • Verbesserung der Sicht, schnelleres Reagieren auf Hindernisse und Gefahren
  • UV-Schutz
  • Schutz vor Fremdkörpern (Schnee, Eis)
  • Schutz vor Zugluft und kaltem Wind

Wie finde ich die ideale Kinder Skibrille?

Kinder stürzen häufiger als Erwachsene. Daher achten Sie darauf, dass die Skibrille für ihr Kind helmkompatibel ist und hohe Belastungen aushält. Prüfzeichen geben darüber Auskunft, ob sich der Hersteller an die Standards hält. Testen Sie vor dem Kauf die Länge des Befestigungsgurtes: Passt dieser bei einem größeren Helm? Passt die Skibrille zum Helm? Ist die Brille zu klein, dann entsteht eine Lücke zwischen Helm und Skibrille auf der Stirn. Hier kann ein unangenehmer Zug entstehen.

Viele Kinder belegen selbständig einen Skikurs. Daher ist es wichtig, dass die Handhabung der Skibrille einfach ist. Testen Sie dies mit Ihrem Sprössling.